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Therapieangebote der Hundeoase

Um Ihren Hund optimal therapieren zu können, wird vorab eine Befunderhebung durchgeführt. Sie besteht u. a. aus einer ausführlichen Befragung des Besitzers zu seinem Hund und einem Sicht- und Tastbefund des Hundes (Dauer ca. 60 Minuten). Optimalerweise bringen Sie zu diesem Termin bereits eine aktuelle tierärztliche Diagnose mit.

Eine Behandlungseinheit umfasst ca. 30-45 Minuten. Wieviele Behandlungseinheiten für einen sichtbaren Therapieerfolg erforderlich sind, richtet sich nach der tierärztlichen Diagnose und der Erkrankung.

Während der Therapie gebe ich Ihnen Hausaufgaben
mit auf den Weg, damit Sie auch während der therapiefreien Zeit die Therapie zu Hause wirkungsvoll unterstützen können. 


>> Bitte füttern Sie Ihren Hund mind. 2 Stunden vor der Behandlung nicht und geben Sie ihm die Möglichkeit, sich vorher zu lösen <<



Die Hundephysiotherapie ersetzt auf keinen Fall den Gang zum Tierarzt. Sie stellt aber eine ergänzende, begleitende und unterstützende Behandlungsform dar.

  


Massage

Unterwasserlaufband
Passive + aktive Krankengymnastik / Bewegungstherapie
Isometrische Übungen
Manuelle Therapie
Lymphdrainage
Dehnungen
Ultraschalltherapie
Magnetfeldtherapie
Elektrotherapie (Tens)
Wärmetherapie / Kältetherapie
Narbenbehandlung
Atemtherapie



  Massage:
Der Hauptaspekt einer Massage ist die Schmerzlinderung, denn dadurch kommt es zu einer Steigerung der Lebensqualität. 
Eine Schmerzlinderung wird u. a. durch das Lösen von Verklebungen und Muskelverspannungen erreicht, die durch Fehlbelastung und/oder Schonhaltung entstehen können. Außerdem kommt es bei der Massage zu einer Durchblutungssteigerung. Somit können schmerzauslösende Substanzen aus dem Körper herausgeschwemmt werden.
Eine Massage kann aber auch eine reine Wellness-Behandlung sein und zur Entspannung und Beruhigung des Hundes beitragen.
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Unterwasserlaufband: 
Die Behandlung im Wasser ist effektiv und gelenkschonend. Sehnen und Bänder werden gestärkt und es werden gezielt Muskeln aufgebaut. Der Auftrieb im Wasser reduziert das Eigengewicht des Hundes auf ein Minimum.

Einsatzbereiche des Unterwasserlaufbandes sind u. a.:

-  Extreme Verkürzung der Rekonvaleszenzzeiten
-  Nach OP’s, Verletzungen und Krankheiten
-  Bedingt durch den Wasserauftrieb entsteht keine 
   zusätzliche Gelenkbelastung bei Wellness, Fitness oder
   gezieltem Training zur Gewichtsreduktion
-  Effektive Hilfe für die schnellere Heilung neurologischer
   Störungen
-  Bewegungstherapie
-  Muskel- und Kreislauftraining
-  Behandlung von Lähmungserscheinungen und
   Koordinationsstörungen des Bewegungsapparates
-  Komplettes Trainingsprogramm für das Leistungstraining (Wettkampf-Vorbereitung)
-  Signifikante Beschleunigung des Heilungsprozesses nach orthopädischen Eingriffen
-  Muskelaufbau und Muskellockerung
-  Schwimmtraining für kleinere bis mittelgroße Hunde 
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Passive + aktive Krankengymnastik / Bewegungstherapie:
Passive KG / Bewegungstherapie wird eingesetzt, um die fehlende Gelenkbeweglichkeit wieder zu erlangen, zu erhalten bzw. zu verbessern, somit Schmerzen zu lindern und die Produktion von Gelenkflüssigkeit anzuregen. Durch das kontrollierte Bewegen einzelner Gelenke wird die Muskulatur leicht gedehnt und der Muskelabbau verlangsamt.   
Aktive KG / Bewegungstherapie kann bei fast allen Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei neurologischen Erkrankungen eingesetzt werden.
Bei der aktiven KG / Bewegungstherapie wird aktiv mit dem Hund gearbeitet.
Durch den Einsatz verschiedener Geräte, wie z. B. Trampolin, Schaukelbrett, Stepper etc. wird die Muskulatur aufgebaut, Gelenke und Wirbelsäule werden mobilisiert, man beübt Belastungsphasen, Koordination und Gleichgewicht werden trainiert.

Sowohl die passive wie auch die aktive Krankengymnastik findet Anwendung nach Unfällen oder Operationen, bei Lähmungen oder degenerativen Gelenkserkrankungen wie z. B. Arthrose. Vor allem auch bei alten und immobilen Hunden wirken sich diese Bewegungstherapien sehr positiv aus.
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Isometrische Übungen:

Diese Übungen dienen u. a. dem Muskelaufbau, der Koordination, dem Gleichgewicht und zum Beüben von Belastungsphasen. Durch den Einsatz des Steppers können die Übungen gesteigert werden.
Stabilisierende Übungen können z. B. bei Arthrosen, Hüft- und Ellenbogendysplasien, neurologischen Erkrankungen, Lähmungen oder nach Operationen eingesetzt werden.
Sie wirken sehr positiv bei Schmerzzuständen jeglicher Art, da keine Gelenkbewegung stattfindet.
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Manuelle Therapie:
Sie ist die schonendste Methode, um auf Gelenke positiven Einfluss zu nehmen. Die Manuelle Therapie befasst sich speziell mit Gelenkproblemen.
Eingesetzt werden kann sie z. B. bei Arthrosen oder zur Behandlung nach Operationen oder Unfällen.
Wirkung und Ziel ist u. a. die Erhaltung, Verbesserung bzw. Wiederherstellung normaler Gelenkbeweglichkeit und das Lösen schmerzhafter Blockaden in den Gelenken.
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Lymphdrainage:
Die Lymphdrainage ist eine sehr sanfte und entspannende Art der Massage, die zum Abtransport von Ödemen (Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe) und zur Verbesserung des Lymphflusses führt.
Ziel der Lymphdrainage ist u. a. die Schmerzlinderung und Druckminderung im Gewebe.
Sie kann z. B. bei Ödemen aufgrund eines Unfalls oder nach Operationen, bei Verbrennungen, Lähmungsödemen oder Narbenschwellungen eingesetzt werden.
 
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Dehnungen:
Eine Dehnung der Muskulatur wird bei Hunden durchgeführt, die aufgrund eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit Muskelverkürzungen haben. Diese Muskelverkürzungen sind die Folge von Schonhaltungen, die durch Schmerzen und Gelenkbeschwerden hervorgerufen werden. 
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Ultraschalltherapie:
Therapeutischer Ultraschall wird zur Behandlung von Muskel- und Nervenschmerzen, Gelenk-, Bänder-, Sehnen- sowie Muskelverletzungen, Narben bzw. Wundheilungsstörungen und auch nach Operationen oder Unfällen eingesetzt.

Durch den Ultraschall kommt es zur Schmerzlinderung, dies führt zur Muskeltonussenkung, was wiederum eine Durchblutungsverbesserung bewirkt. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung der Muskulatur optimiert und Stoffwechselprodukte können effektiv abtransportiert werden. Ultraschall führt außerdem zur Verbesserung der Dehnbarkeit von Gelenkkapseln, Bändern, Sehnen und Narben.
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Magnetfeldtherapie: 
Wirkung und Ziel des Magnetfeldes sind Schmerzlinderung, Durchblutungsverbesserung, Mobilisierung der Körperabwehrkräfte. Außerdem wird der Abtransport von Stoffwechselschlacken aus dem Körper verbessert.
Das Magnetfeld kann eingesetzt werden z. B. zur Behandlung von Wundheilungsstörungen und allgemeinen Schwächezuständen. Es dient auch zur Nachbehandlungen bei Bandscheibenvorfällen, anderen neurologischen Erkrankungen oder degenerativen Skeletterkrankungen.
Hunde empfinden das Magnetfeld als beruhigend und nehmen es sehr gut an.
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Elektrotherapie (TENS):

TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation) stimuliert über Elektroden das betroffene Gebiet durch geringe Stromimpulse im niederfrequenten Bereich. Das TENS dient der Schmerzlinderung, Durchblutungssteigerung, Muskelentspannung und Nervenreizung. 

 
 
Wärmetherapie / Kältetherapie:

Die Wärmetherapie kann auf eine Massage vorbereiten, stellt aber auch eine eigene Therapieform dar. Anwendungsformen sind u. a. das Rotlicht, Hot Packs, Körnerkissen und die heiße Rolle.
Diese Behandlungsform wird besonders bei Verschleißerkrankungen als sehr angenehm empfunden. Durch die verbesserte Durchblutung im Behandlungsgebiet wirkt die wohltuende Wärme schmerzlindernd und entspannend.
Vor allem bei unseren Hundesenioren und in der Hundewellness ist die Wärmetherapie sehr beliebt.
 
Als Kältetherapie bezeichnet man Anwendungen mit Kälte bzw. Eis. Die Schmerzen werden reduziert und die Schmerzgrenze ist erhöht. Kältetherapie wird angewendet zur Schmerzlinderung und zur Behandlung von Schwellungen. Bei Lähmungen hilft sie, die Nerven zu reizen, den Muskeltonus heraufzusetzen, so dass es zu einer Anspannung der Muskulatur kommt. Zum Einsatz kommen z. B. Eislolly, Eisspray, Cold Packs, gekühltes Körnerkissen.
 
 

Narbenbehandlung:
Narbengewebe ist unelastisches Gewebe das z. B. an Gelenken zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen führen kann. Bei einer Narbenbehandlung werden Narben aller Art nach Abheilung - z. T. mit Öl oder Salbe - massiert und gedehnt, um solche Bewegungseinschränkungen zu vermeiden.
Eine Narbenmassage kann nach 14-21 Tagn durchgeführt werden, also wenn die Fäden entfernt wurden und der Wundschorf abgefallen ist.
Vor allem nach Wirbelsäulen-OPs kann es im Narbenbereich zu trockener und schuppiger Haut kommen.
 
  
Atemtherapie:
Eine Atemtherapie wird bei Hunden angewandt, die sich durch Erkrankung, Operation oder Unfall längere Zeit nicht aktiv bewegen konnten. Dadurch kann es zu einer Ansammlung von zähflüssigem Schleim in der Lunge kommen. Wichtig ist, dass der Hund das Sekret abhustet, damit die Atmung erleichtert wird. Der Einsatz von speziellen Massagetechniken und die Anwendung von Wärme fördert die Heilung. Es kommt zu einer Atemerleichterung, zur Entspannung von Bindegewebe und Muskulatur und das Tier kann sich entspannen. Auch bei älteren Tieren, die sich nicht mehr oder nur sehr geringfügig bewegen können und somit in Gefahr sind eine Lungenentzündung zu bekommen, wirkt sich diese Therapieform sehr positiv aus.
 
 
 
 
 

 

 

 


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